VUCA

Da bewegen wir uns nichtsahnend durch die IT-Szene und plötzlich stehen wir (mal wieder) dem Akronym “VUCA” gegenüber. Der Begriff VUCA wurde offenbar bereits, laut Wikipedia, in den 90er Jahren in einer Militärschule in den USA geprägt. Neu ist das Konzept also nicht. Es geht um Volatilität, Unsicherheit, Komplexität (engl. complexity) und Ambiguität / Mehrdeutigkeit.

Allgemein sehen wir im IT-Umfeld, dass sich Anforderungen, Erwartungen, Wünsche von Nutzern und unseren Kunden schnell (und oft nicht vorhersehbar) ändern. Das wäre also die Volatilität.

Zudem müssen unsere Kunden und auch wir als IT Unternehmen ständig Entscheidungen unter Unsicherheit treffen. Das ist uns bekannt, nur nehmen die Unsicherheiten und das “Chaos” heute scheinbar zu.

Die Komplexität der Vernetzung von Technik und Mensch entwickelt sich rasant. Althergebrachte Methoden (wie z.B. hierarische Führungsstrukture, klassisches Wasserfalldenken etc.) scheinen hier immer weniger zu funktionieren.

Und schließlich ist die Trennung nach “Schwarz und Weiß” oder “Richtig und Falsch” immer weniger korrekt. Zwischentöne, Grautöne, dritte Wege, Chaos und scheinbar paradoxe Lösungen sind gefragt. Das “Warum” rückt in den Mittelpunkt und wird wichtiger als das “Was” wir tun.

Wir arbeiten heute mit Flexibilität, viel mit Agilität und iterativen Herangehensweisen. Zwischenmenschliche Kommunikation, Hin- und Zuhören, Berücksichtigung von Diversität wird immer wichtiger. Wir behaupten beileibe nicht, die richtige Antwort auf alle Fragen zu kennen. Wir helfen unseren Kunden und uns gegenseitig aber dabei, gute Antworten zu finden: Partnerschaftlich und auf Augenhöhe.

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