Raus aus der Falle! Indikatoren nutzen, nicht auf Symptome warten!

In der medizinischen Heilkunde werden von den Medizinern bereits früh Indikatoren genutzt, die auf fehlende Balance im Körper hinweisen. So versucht ein chinesischer Arzt, die Balance zwischen den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Wasser und Metall im Körper wieder herzustellen, bevor sich eine Krankheit bilden kann. In der “westlichen” Medizin ist ein Patient wegen eines Unwohlseins oder z.B. einer leichten Verspannung noch nicht krank, wird also auch noch nicht behandelt. Die Krankenkassen fördern zwar Prävention und auch ein Arzt wird wohl immer wieder darauf hinweisen, dass genug zu Trinken, Sport und gesunde Ernährung wichtig sind, individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen bevor er offiziell “krank” ist, ist allerdings in unserem Gesundheitssystem nicht im gleichen Maße vorgesehen. Die chinesische Medizin scheint hier achtsamer.

Übertragen wir das Ganze nun auf unser Wohlbefinden im täglichen Arbeitsleben. Wie lange dauert es, bis wir bemerken, dass wir uns überlasten? Dass wir in ein ungesundes Muster verfallen, das sich zunehmend manifestiert? Einige merken es erst, wenn es gar nicht mehr geht und das Burnout vom Arzt festgestellt wird. Prävention wie Entspannungen, Sport, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und eigenverantwortliches Selbstmanagement wird oft nicht konsequent durchgezogen. Schließlich ist die Energie alle und nichts geht mehr. Die Indikatoren werden nicht als solche erkannt, falsch gedeutet oder ignoriert, ganz zu schweigen von einer individuellen Lösung, die für uns gefunden wird.

Ein paar Freunde von uns, die nach der Uni angetreten sind, Karriere zu machen, sind schnell nach oben gezogen. Dort stellten sie ihre eigenen Interessen hinten an; im Glauben, dass dies ja nur für eine Übergangszeit notwendig sei. Einen wirklichen Plan, wie es irgendwann anders werden sollte, gab es interessanter Weise nie. Das lag immer im Diffusen. Schließlich kam bei diesen Menschen der Tag, an dem nichts mehr ging. Einige landeten in der Klinik, andere konnten sich unter Schmerzen mit Freunden selber fangen. Einige haben ihr Leben anschließend radikal geändert (vielleicht nicht das erste Mal, schlussendlich dann schon), alle haben bereut, was sie sich selber angetan haben.

Was alle diese Personen gemeinsam haben ist: Die Werte und Ziele, die Dinge die wichtig oder unwichtig im Leben sind, haben sich radikal verändert. Hin zu mehr Achtsamkeit. Hin dazu, jeden Tag zu schätzen. Neue Prioritäten zu setzen und besser die eigenen Ressourcen einschätzen zu können, wird uns als unfassbar wichtig genannt.

Wir haben davon gelernt, an die eigene Grenze gehen ist gut. Dies permanent zu tun, ist der Weg zum Burnout. Unser Körper und unser Geist brauchen Belastung, sie brauchen aber auch Ruhephasen. Wir haben in der Schule und in der Universität nicht gelernt, wie wir uns selber wieder aufladen, wie wir uns besinnen, wie wir erkennen, auf welchem ungesunden Pfad wir wandeln. Daher haben wir diesen Pfad leider auch selber eine Zeitlang bestritten, bis hin zur starken Erschöpfung. Heute haben wir verstanden. Daher achten wir auf unsere Mitarbeiter und Partner, unsere Kunden. Wir achten auf uns selber.

Eine gute Freundin sagt immer: Das Arbeitsleben ist ein Dauerlauf mit einzelnen, kurzen Sprints, kein Dauersprint.

Das Mental Orientation Training wurde von uns entwickelt, um diese Fehler unserer Freunde für unsere Mitarbeiter und uns zu vermeiden. Individuell für den Einzelnen zugeschnittene Zielklarheit und Orientierung, Resilienz und Gelassenheit ist der Weg. Wir stellen es nun auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Rufen Sie noch heute an, wenn Sie sich im beschriebenen Verhalten wieder erkennen. Dann sprechen wir darüber. Mehr zu den Trainings finden Sie hier.

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